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City Safety im neuen Volvo XC90: Herausragende Unfallvorbeugung serienmäßig

City Safety im neuen Volvo XC90:
Herausragende Unfallvorbeugung serienmäßig

 

  • Oberbegriff für alle automatischen Notbremssysteme von Volvo

  • Kreuzungs-Bremsassistent entschärft gefährliche Situationen beim Abbiegen

  • Systeme funktionieren auch im Dunkeln

 

Köln. Mit der Einführung des neuen Volvo XC90 avanciert „City Safety“ zum Oberbegriff für alle automatischen Notbremssysteme von Volvo. Die kontinuierlich weiterentwickelten Systeme zur Kollisionsvermeidung und Abschwächung von Unfallfolgen gehören zur Serienausstattung des Volvo XC90. Ganz neu an Bord des Premium-SUV ist zudem ein automatisches Notbremssystem für Kreuzungsbereiche.

 

Als Pionier auf dem Gebiet automobiler Sicherheit treibt Volvo die Entwicklung automatischer Notbremssysteme seit der Einführung der ersten Bremsunterstützung im Jahr 2006 kontinuierlich voran. Zu den bahnbrechenden Neuerungen gehört die erste Generation von Volvo City Safety, das 2008 im Volvo XC60 als Notbremsassistent zur Vermeidung von Auffahrunfällen im Stadtverkehr eingeführt wurde. Nun erhält City Safety eine neue, erweiterte Rolle – als Oberbegriff für alle automatischen Bremssysteme von Volvo. Das neue City Safety ist bei Geschwindigkeiten ab 4 km/h aktiv.

 

„City Safety ist eines der fortschrittlichsten serienmäßigen Präventivsysteme, die man in einem modernen Auto finden kann. Es erkennt Fahrzeuge, Fahrradfahrer und Fußgänger – und zwar bei Tag und bei Nacht“, erklärt Lotta Jakobsson, Senior Technical Specialist Safety im Volvo Cars Safety Centre.

 

Kreuzungs-Bremsassistent

Das neue Notbremssystem für Kreuzungsbereiche ist eine Weltneuheit, mit der Volvo gefährliche Situationen sowohl im geschäftigen Stadtverkehr als auch beim Abbiegen auf Landstraßen entschärft. „Wir haben diesen Unfalltyp untersucht und herausgefunden, dass eine beträchtliche Anzahl dieser Unfälle hätte verhindert oder zumindest abgemildert werden können, wenn das abbiegende Fahrzeug mit einem Notbremssystem ausgerüstet gewesen wäre“, erläutert Lotta Jakobsson. „Unser neues System ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wir mit unseren Technikentwicklungen das Augenmerk auf reale und typische Verkehrsprobleme legen. Diese Strategie bringt uns unserem Ziel immer näher, dass ab dem Jahr 2020 niemand mehr in einem neuen Volvo bei einem Unfall getötet oder schwer verletzt werden soll.“

 

City Safety Notbremsfunktionen

Das Ziel fortschrittlicher Unfallvermeidungssysteme ist es, den Fahrer in gefährlichen Situationen mit intuitiven Warnungen und Bremsunterstützung zu helfen. Bei einer drohenden Kollision und einer ausbleibenden Reaktion des Fahrers leitet das System eine automatische Notbremsung ein. Dadurch lässt sich der Unfall entweder vollständig vermeiden oder die Geschwindigkeit des Fahrzeugs vor dem Aufprall – und damit die Unfallschwere – so weit wie möglich verringern.

 

Volvo City Safety erfasst:

  • entgegenkommende Fahrzeuge beim Linksabbiegen (oder beim Rechtsabbiegen im Linksverkehr), darunter auch Motorräder und Fahrräder. City Safety erkennt die Unfallgefahr und bremst automatisch, um eine Kollision zu verhindern oder die Unfallfolgen zu mildern.

  • Fahrzeuge, auch Motorräder, die in die gleiche Richtung fahren. City Safety kann Zusammenstöße vermeiden, wenn der relative Geschwindigkeitsunterschied der beiden Fahrzeuge bis zu 50 km/h beträgt. Bei höherer Differenzgeschwindigkeit trägt die automatische Bremsung dazu bei, die Konsequenzen eines Unfalls zu verringern

  • Fahrräder, die die Fahrbahn kreuzen oder plötzlich in der Fahrspur pendeln. Je nach Situation kann City Safety bei einer Differenzgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h einen Unfall vermeiden. Bei höherer Geschwindigkeit kann das System die Unfallfolgen verringern.

  • Fußgänger, die vor dem Fahrzeug die Fahrbahn betreten. City Safety kann hier bei einem Tempo von bis zu 45 km/h den Zusammenstoß verhindern, bei höherer Geschwindigkeit kann das System dazu beitragen, die Unfallfolgen zu verringern.

 

Funktioniert auch im Dunkeln

Die technische Basis für City Safety bildet eine kombinierte Kamera- und Radareinheit, die im oberen Bereich der Windschutzscheibe vor dem Innenspiegel platziert ist. Dank einer schnelleren, hochempfindlichen Megapixel-Kamera mit fortschrittlicher Belichtungssteuerung arbeiten die Erkennungsfunktion und die automatische Notbremsfunktion jetzt auch bei Fahrten in der Dunkelheit.

 

Die Aufgabe des Radars ist es, Objekte im Bereich vor dem Fahrzeug zu erkennen und ihre Position und Bewegungsrichtung sowie den Abstand zum Auto zu bestimmen. Die Kamera identifiziert, um welche Art von Objekt es sich handelt. Eine zentrale Steuereinheit bewertet auf Basis der Kamera- und Radardaten das Risiko eines Zusammenstoßes und leitet die wirkungsvollste Gegenmaßnahme ein.

 

In einer Notfallsituation wird der Fahrer akustisch und auch haptisch in Form eines kurzen Bremsimpulses und mit einem im unteren Bereich der Frontscheibe blinkenden Licht gewarnt. Wenn der Fahrer reagiert und auf das Bremspedal tritt, stellt die Bremsanlage automatisch mehr Bremskraft bereit, falls erforderlich. Reagiert der Fahrer hingegen nicht, wird eine automatische Bremsung eingeleitet. Die volle Bremskraft wird rund eine Sekunde vor dem Zusammenstoß aktiviert.

 

Alltägliche Unfälle vermeiden

„Statistiken zeigen, dass rund 90 Prozent aller Unfälle von abgelenkten Fahrern verursacht werden. City Safety bleibt hingegen stets wachsam und trägt dazu bei, die Unfallzahlen beträchtlich zu senken. Es gibt zum Beispiel eine bestätigte Verringerung von Kollisionen bei niedrigen Geschwindigkeiten von mehr als 20 Prozent*“, sagt Lotta Jakobsson. „Unser Ziel ist natürlich, den Wirkungsbereich der City Safety Notbremssysteme weiter auszubauen, um noch mehr Objekte und Verkehrssituationen abdecken zu können.“

 

* Quelle: IF Versicherung, Schweden, 2012.

Keywords:
Sicherheit, Technik, Unternehmen
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