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Weltweite Initiative: Volvo Cars gewährt allen Mitarbeitern mindestens 24 Wochen Elternzeit

Zürich - Volvo Cars bringt das Arbeits- und Familienleben jetzt noch besser in Einklang: Ab dem 1. April 2021 gewährt der schwedische Premium-Automobilhersteller allen Mitarbeitern weltweit 24 Wochen bezahlte Elternzeit. Ob lokale Niederlassung oder Werk, wer mindestens ein Jahr im Unternehmen arbeitet, bekommt sechs Monate lang 80 Prozent seines Grundgehalts. Die sogenannte «Family Bond»-Richtlinie gilt für beide Elternteile und kann innerhalb der ersten drei Jahre nach Geburt jederzeit genommen werden. Für den Standort Schweiz gilt diese Regelung bereits seit 2019. Mit der weltweiten Initiative geniessen nun alle Volvo Mitarbeitenden denselben Mindestanspruch –unabhängig von Geschlecht, Standort und nationalen Regelungen.

 

Der Mensch im Mittelpunkt: Dieses Prinzip gilt bei Volvo nicht nur in der Fahrzeugentwicklung, sondern auch in der Unternehmenskultur. Die neue globale «Family Bond»-Richtlinie setzt da an und greift, wenn es keine oder nicht so grosszügige nationale Vorschriften gibt. Einige Länder bieten frischgebackenen Eltern keinen bezahlten Urlaub an oder schliessen beispielsweise Väter aus. «Family Bond» ist inklusiver und unterstützender als viele der bestehenden Richtlinien auf der ganzen Welt. Sie gilt für alle gesetzlich registrierten Eltern – auch für Adoptiv-, Pflege- und Leiheltern sowie für nicht leibliche Eltern bei gleichgeschlechtlichen Paaren.

 

«Wir wollen eine Kultur schaffen, die eine gleichberechtigte Elternschaft unabhängig vom Geschlecht unterstützt», erklärt Volvo Präsident und CEO Håkan Samuelsson. «Wenn Eltern dabei unterstützt werden, die Anforderungen von Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, reduziert dies die Kluft zwischen den Geschlechtern und ermöglicht allen, sich in ihrer Karriere zu entfalten. Wir waren schon immer ein familienorientiertes und menschenzentriertes Unternehmen. Durch diese Elternzeitregelung zeigen und leben wir unsere Werte, was wiederum unsere Marke stärkt.»

 

Umfassende schwedische Regeln als Basis

Die globale Richtlinie orientiert sich an der nationalen Gesetzgebung im Volvo Heimatland Schweden, das weltweit für seine grosszügigen Elternzeitregelungen bekannt ist. Eltern und Kindern geniessen seit Jahrzehnten spürbare Vorteile. Die Umsetzung bei Volvo folgt auf ein Pilotprojekt zur Elternzeit, das 2019 in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) durchgeführt wurde. Davon profitierten auch die Mitarbeitenden von Volvo Car Switzerland. 46 Prozent aller Antragsteller waren damals Väter.

 

«Dies ist mehr als eine neue Elternzeit-Politik für unsere Mitarbeitenden. Es ist die Verkörperung unserer Unternehmenskultur und unserer Werte», freut sich Hanna Fager, Leiterin Corporate Functions und HR. «Wir wollen den Wandel in der Branche vorantreiben und einen neuen globalen Personalstandard setzen. Indem wir alle unsere Mitarbeiter in den bezahlten Elternurlaub schicken, verringern wir die Ungleichheit zwischen Geschlechtern und fördern eine diversere Belegschaft. Damit steigern wir auch die Leistung und stärken unser Geschäft.»

 

Erfolgreiches Pilotprojekt liefert wichtige Erkenntnisse

Im Rahmen des Pilotprojekts haben die Mitarbeiter insbesondere die geschlechtsneutrale, integrative und an die persönlichen Bedürfnisse anpassbare Ausgestaltung der Elternzeit geschätzt. Das Unternehmen konnte aber auch wichtige Erkenntnisse sammeln, wie noch mehr Mitarbeiter zur Elternzeit ermutigt werden können, damit dieses Familien-Modell zur Norm für beide Elternteile wird. Als mögliche Hindernisse werden oftmals Bedenken hinsichtlich der möglichen Auswirkungen auf das eigene Team und die eigenen langfristigen Karrierechancen genannt, aber auch die kulturelle Einstellung und Sichtweise zur Rolle von Vätern am Arbeitsplatz und zu Hause.

 

Um die Inanspruchnahme zu fördern, konzentriert sich Volvo Cars auf eine effektivere Kommunikation über seine Elternzeit-Politik. So wird die 24-wöchige Elternzeit als vorgewählte «Standard»-Option präsentiert. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Zeitraum unverändert übernommen wird. Auf zweideutige Formulierungen wie «bis zu 24 Wochen» wird dagegen verzichtet, um eine negativ behaftete Konnotation zu vermeiden. Damit minimiert der schwedische Premium-Automobilhersteller Verwirrung und kulturelle Barrieren und gibt Eltern Sicherheit.

 

Um die Unterschiede zwischen den Geschlechtern weiter zu verringern, veröffentlicht Volvo Cars fortan von Zeit zu Zeit Zahlen, wie die Elternzeit angenommen wird. Der Fortschrittsbericht soll auch anderen Unternehmen als Best-Practice-Beispiel dienen.

 

Hinweise an die Redaktionen:

  • In Ländern, in denen die lokalen Vorschriften eine grosszügigere Elternzeit vorsehen, haben die lokalen Vorschriften Vorrang.

  • In der Schweiz sieht die gesetzliche Regelung für Mütter einen 14-wöchigen Mutterschaftsurlaub. Väter erhalten seit diesem Jahr zwei Wochen Vaterschaftsurlaub. Beiden stehen in dieser Zeit 80 Prozent des Gehaltes zu.

  • Volvo Cars hat eine Checkliste entwickelt, wie das Unternehmen plant, über die Richtlinie zu informieren, um die Akzeptanz zu fördern.

Keywords:
Volvo Mitarbeiter, Unternehmen
Beschreibungen und Fakten beziehen sich auf die internationale Produktpalette der Volvo Cars. Beschriebene Ausstattungen können optional sein. Fahrzeugspezifikationen können je nach Land variieren und ohne vorherige Benachrichtigung geändert werden.
Kontakt
  • Simon Krappl
    Marketing & Communications Director | Switzerland
    Volvo Automobile (Schweiz) AG
    Mobil: +41 79 290 19 60