Presseinfos

Cyborg Neil Harbisson und internationale, digitale Kunst an der Volvo Art Session 2019

Zürich, 26. September 2019 – Am 24. und 25. Oktober findet im Zürcher Schiffbau die neunte Ausgabe der Volvo Art Session statt. Unter dem Leitmotiv „Human meets Digital“ beleuchtet die Plattform für Innovation, Kunst und Design erneut das Spannungsfeld zwischen Mensch und Technologie, wobei diesmal die „Cyborgisierung“ des Menschen im Zentrum steht. Der weltweit erste staatlich anerkannte Cyborg Neil Harbisson wird das Publikum Farben hören lassen und gemeinsam mit Gerd Leonhard, renommierter Futurist und Autor, das Potenzial und die Gefahren rund um die zunehmende Verschmelzung von Mensch und Technologie beleuchten. Der international mehrfach ausgezeichnete Künstler Refik Anadol zeigt seine Werke „Melting Memories“ und „Infinity Room“. Der Berliner Christopher Bauder präsentiert nach seiner vielbeachteten letztjährigen Inszenierung eine Installation, die kinetische Lichtobjekte mit Musik verschmelzen lässt. Die Ausstellung der Volvo Art Session 2019 ist, unter Anwesenheit von Neil Harbisson und den Künstlern, am Freitag, 25. Oktober frei zugänglich.

 

Der technologische Fortschritt kreiert fortlaufend neue Möglichkeiten, wie der Mensch seine naturgegebenen Fähigkeiten verändern und erweitern kann. Anhänger des Transhumanismus proklamieren, dass wir in naher Zukunft gänzlich mit der Technologie verschmelzen und dadurch die nächste Stufe der Evolution erreichen werden. Unter dem Thema „Human meets Digital” setzt sich die Volvo Art Session auch in diesem Jahr mit der Beziehung zwischen Mensch und Technologie auseinander. Stand bei der letztjährigen Ausgabe noch der immer menschlicher werdende Roboter im Fokus, ist es diesmal der Mensch, der durch neue Technologie am und vor allem im Körper immer maschinenähnlicher wird: der Cyborg.

 

Diese „Cyborgisierung“ wirft eine Vielzahl von Fragen auf, die an der Volvo Art Session 2019 unter Einbezug von Kunst und Wissenschaft thematisiert und diskutiert werden. Neil Harbisson, der dank einer implantierten Antenne Farben hören kann, wird dem Publikum Einblicke in das Leben eines Cyborgs gewähren. Neben ihm auf der Bühne stehen wird Gerd Leonhard, Futurist und renommierter Experte der Debatte Mensch vs. Technologie. Leonhard wird die aktuelle Entwicklung in einen gesellschaftlichen und ethischen Kontext setzen.

 

Kunstinstallationen von Refik Anadol und Christopher Bauder

Refik Anadol, ein Pionier auf dem Gebiet der digitalen Kunst, zeigt die beiden Werke „Melting Memories“ und „Infinity Room“. Anadol nutzt Daten, um die Grenzen von Zeit und Raum zu verschieben und so faszinierende visuelle Erlebnisse zu schaffen. Der bereits mehrfach prämierte, türkischstämmige Kunstschaffende, Designer und räumliche Denker wird unmittelbar vor der Volvo Art Session an der Biennale in Florenz mit dem „Lifetime Achievement Award“ ausgezeichnet.

 

Erneut an der Volvo Art Session zu Besuch ist der Berliner Künstler Christopher Bauder, der gemeinsam mit Elektro-Produzent und DJ Kangding Ray einen Auszug aus der audiovisuellen Lichtinstallation SKALAR präsentiert: eine 3D-Skulptur, die aus kinetisch bewegten Spiegeln besteht, welche mit fokussierten Lichtstrahlen bespielt werden. Eine Komposition aus elektronischer Musik ergänzt die Installation und schafft ein einmaliges dramaturgisches Erlebnis aus Licht und Klang. SKALAR begeisterte bei seiner Uraufführung in Berlin letztes Jahr zehntausende Besucher.

 

Thema „Mensch und Digitalisierung“ betrifft uns alle

„Das Thema ‚Mensch und Digitalisierung‘ beschäftigt uns auch bei Volvo kontinuierlich“, sagt Natalie Robyn, Managing Director bei Volvo Schweiz. „Für unsere Marke ist es wichtig, neue Technologien nur dann einzusetzen, wenn sie unser Leben auch besser und einfacher machen. Es liegt an uns allen, uns immer wieder zur fragen, welche Zukunft wir uns als Gemeinschaft wünschen. Ich freue mich sehr, an der diesjährigen Art Session diesen wichtigen Diskurs wieder aufzunehmen. Besonders gespannt bin ich auf Neil Harbissons Vortrag und die Werke der diesjährigen Künstler.“

 

Die Volvo Art Session 2019 im Schiffbau Zürich, Schiffbaustrasse 4, ist für das interessierte Publikum am Freitag, 25. Oktober von 10.00 bis 20.00 Uhr öffentlich zugänglich. Christopher Bauder und Kangding Ray zeigen SKALAR, von 18.00 bis 19.00 Uhr finden die Keynotes von Neil Harbisson und Gerd Leonhard statt. Interessierte können sich ab sofort unter www.volvoartsession.com ein kostenloses Ticket sichern. Das detaillierte Tagesprogramm mitsamt Kunstführungen und Anwesenheitszeiten von Neil Harbisson findet sich ebenfalls auf der offiziellen Website der Volvo Art Session.

 

Weitere Informationen zur Volvo Art Session: volvoartsession.com und instagram.com/volvoartsession 
Livestream: facebook.com/volvoswitzerland 
Weitere Informationen zu Neil Harbisson: cyborgarts.com 
Weitere Informationen zu Gerd Leonhard: gerdleonhard.de
Weitere Informationen zu den Künstlern: refikanadol.com, whitevoid.com


Medienstelle:
Volvo Car Switzerland AG, Sascha Heiniger, media@volvoartsession.com, 079 913 59 62
Oppenheim & Partner GmbH, Ladina Moser, lm@oppenheim-partner.ch, 044 515 65 00


Zur Volvo Art Session
Die Volvo Art Session, Plattform für Innovation, Kunst und Design, wird von Volvo Car Switzerland AG jährlich durchgeführt. Seit 2017 thematisiert sie das Spannungsfeld zwischen Mensch und neuen Technologien. Das Thema „Human meets Digital“ wird sowohl durch Keynotes von spannenden Persönlichkeiten wie auch durch internationale Künstler und ihre Kunstwerke aufgegriffen, mit dem Ziel zum öffentlichen Diskurs beizutragen. Mit der Volvo Art Session bringt Volvo Schweiz seine Pionierrolle im Bereich Innovation und Design zum Ausdruck und sein Bestreben, neue Technologien nur dann einzusetzen, wenn sie unser Leben einfacher, besser und sicherer machen.

Keywords:
Lifestyle, Technologie, Veranstaltungen/Aktivitäten, Besondere Interessen, Design
Beschreibungen und Fakten beziehen sich auf die internationale Produktpalette der Volvo Cars. Beschriebene Ausstattungen können optional sein. Fahrzeugspezifikationen können je nach Land variieren und ohne vorherige Benachrichtigung geändert werden.

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