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Volvo Cars Tech Fund investiert in israelische Start-ups MDGo und UVeye

Zürich - Volvo investiert über den unternehmenseigenen Investitionsfonds in zwei Start-ups aus der israelischen Technologieszene: Mit UVeye und MDGo unterstützt der Volvo Cars Tech Fund erstmals Unternehmen ausserhalb Europas und den USA. Die beiden Firmen sitzen in Tel Aviv, wo sich der schwedische Premium-Automobilhersteller bereits seit 2017 an DRIVE beteiligt, einem sogenannten „Accelerator“ für junge Unternehmen im Mobilitätsbereich. Mit Hilfe dieses Programms haben UVeye und MDGo in den letzten Jahren ein Geschäft aufgebaut, das Fahrzeugqualität bzw. Sicherheit verbessert.

 

MDGo hat sich auf medizinische künstliche Intelligenz spezialisiert. Der Einsatz modernster maschineller Lerntechnologie soll zahlreiche Leben retten, indem sichergestellt wird, dass Menschen nach einem Autounfall entsprechend ihrer spezifischen Verletzung behandelt werden.

 

Die Technik des Unternehmens kombiniert Echtzeitdaten aus dem Auto mit medizinischem Wissen. Das Ziel sind automatisierte frühzeitige und unmittelbare Vorhersagen über die Art der Verletzungen, mit denen das Notfallpersonal am Unfallort konfrontiert werden kann. Diese Daten würden über eine cloudbasierte Plattform an Unfallmediziner und Einsatzkräfte übermittelt, um die Behandlung der beteiligten Personen zu verbessern. Die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen und damit die Zahl schwerer Verletzungen und Todesfälle könnte dadurch reduziert werden.

 

„Die Technologie von MDGo zielt darauf ab, etwas zu tun, das uns am Herzen liegt und Leben rettet“, erklärt Zaki Fasihuddin, CEO des Volvo Cars Tech Fund. „Die Mission des Unternehmens verbindet sich nahtlos mit jener von Volvo Cars, sodass wir die Weiterentwicklung von MDGo gerne unterstützen.“

 

UVeye wiederum hat eine fortschrittliche Technik für die automatische externe Inspektion und das Scannen von Autos auf Beschädigungen, Beulen und Kratzer entwickelt. Volvo Cars investiert nicht nur in das Unternehmen, sondern nutzt die UVeye-Technik auch zur Durchführung einer vollständigen Ausseninspektion von Fahrzeugen, wenn diese aus der Produktion kommen.

 

Die Technik verbessert die Qualität der Fahrzeuge, die das Werk verlassen, und stellt sicher, dass selbst kleinste Fehler erkannt werden. Ein erster Pilotversuch soll noch in diesem Jahr in der schwedischen Produktionsstätte Torslanda starten. Die Technik könnte aber auch in den verschiedenen Schritten der Logistikkette und im Handel eingesetzt werden.

 

„Premium-Qualitätsstandards stehen im Mittelpunkt der Marke Volvo. Wir sind fasziniert von den Möglichkeiten, die die Technik von UVeye bietet“, so Zaki Fasihuddin. „Diese Art von fortschrittlicher Scan-Technik ermöglicht es uns, den nächsten Schritt in punkto Qualität zu machen.“

 

Der Volvo Cars Tech Fund wurde im vergangenen Jahr aufgelegt und investiert in vielversprechende Start-ups aus der weltweiten Technologiebranche. Die Investitionen konzentrieren sich dabei auf strategische Techniktrends, die die Automobilindustrie verändern, wie künstliche Intelligenz, Elektrifizierung, autonomes Fahren und digitale Mobilitätsdienste.

 

Seit 2018 hat der Tech Fund bereits mehrere Unternehmen unterstützt, darunter Luminar Technologies, ein führendes Unternehmen in der Entwicklung fortschrittlicher Sensorik für autonome Fahrzeuge, Varjo, ein Hersteller hochwertiger Augmented-Reality-Headsets, sowie Zūm, ein Fahrgemeinschaftsdienst für Kinder. Weitere Investitionen umfassen das E-Ladeunternehmen Freewire und Forciot, das vernetzte, druckbare und dehnbare Elektronik entwickelt.

Keywords:
Sicherheit, Technologie, Unternehmen, Produktion
Beschreibungen und Fakten beziehen sich auf die internationale Produktpalette der Volvo Cars. Beschriebene Ausstattungen können optional sein. Fahrzeugspezifikationen können je nach Land variieren und ohne vorherige Benachrichtigung geändert werden.

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