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CEO von Volvo Cars fordert von Behörden und Fahrzeugindustrie Informationsaustausch für mehr Verkehrssicherheit

 

Zürich – Der Premium-Hersteller Volvo Cars will Behörden und Fahrzeugindustrie überzeugen, Verkehrsdaten auszutauschen, um die allgemeine Verkehrssicherheit zu erhöhen. Das verkündete Präsident und CEO Håkan Samuelsson letzte Woche in Brüssel auf einer Konferenz der Europäischen Kommission zu automatisiertem und vernetztem Fahren.

 

Durch den Austausch anonymisierter, sicherheitsrelevanter Verkehrsdaten in Echtzeit würden die Strassen insgesamt erheblich sicherer, und der Datenschutz des Einzelnen bliebe gewährleistet, erklärte Samuelsson. Genau das tut Volvo seit zwei Jahren in Schweden und Norwegen in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden.

 

„Diese Art von Informationsaustausch sollte unserer Meinung nach kostenlos stattfinden, im Interesse der breiten Öffentlichkeit. Das rettet Leben, spart Zeit und Steuergelder“, so Samuelsson. „Ich fordere die anderen Fahrzeughersteller und die Behörden auf, mit uns zusammenzuarbeiten, um diesen Austausch so umfassend wie möglich zu gestalten.“

Håkan Samuelsson - President & CEO, Volvo Car Group

2015 begann Volvo Cars mit den Strassenverkehrsbehörden in Schweden und Norwegen eine Zusammenarbeit zum Austausch von Sicherheitsinformationen. Über ein cloud-basiertes Netzwerk teilen alle Volvo-Fahrzeuge in einem bestimmten Gebiet anonymisierte Informationen ihres ABS-Systems zur Fahrbahngriffigkeit. Die Informationen werden in Echtzeit an andere Volvo-Fahrer weitergeleitet, um sie vor Glätte zu warnen. Auch die Strassenverwaltung wird informiert, damit sie bei Glätte schneller reagieren kann.

 

Nach demselben Prinzip werden Autofahrer darauf aufmerksam gemacht, dass ein anderes Fahrzeug die Warnblinkanlage eingeschaltet hat und somit vielleicht auf dem vorausliegenden Strassenabschnitt Gefahr droht. Warnblink-Alarm und Glätte-Alarm gehören zur Standard-Technologie bei allen Fahrzeugen für Schweden und Norwegen, die auf der Plattform SPA aufgebaut sind: XC90, S90, V90 Cross Country und der neue XC60.

 

Håkan Samuelsson sprach während der „Ersten europäischen Konferenz zu automatisiertem und vernetztem Fahren“ in Brüssel. Er hob auch hervor, dass bei der Erarbeitung von Gesetzesvorschriften zum autonomen Fahren stets die Sicherheit Vorrang haben müsse. „Beim autonomen Fahren ist es wichtig, dass die Benutzerschnittstelle ganz klar signalisiert, welche Rolle der Fahrer zu spielen hat“, merkte er an.

 

Samuelsson äusserte sich besorgt über die Autonomiestufe namens „Level 3“. „Hier übernimmt das Fahrzeug die Führung, aber der Fahrer muss sich trotzdem bereithalten, um im Notfall einzugreifen, und da kann es um Sekunden gehen.“ Volvo erachtet diesen Level-3-Fahrmodus als nicht sicher und wird ihn folglich beim autonomen Fahren nicht einsetzen.

 

Wenn Volvo im Jahr 2021 seine ersten autonomen Fahrzeuge auf den Markt bringt, werden sie auf Level 4 sein, also auf geeigneten Strassen völlig unüberwacht fahren. Diese Fahrzeuge werden Gefahrensituationen selbstständig bewältigen und das Fahrzeug ohne Eingreifen des Fahrers in einem sicheren Zustand halten. Folgerichtig übernimmt dann im autonomen Modus Volvo die Haftung.

Keywords:
Sicherheit, Technologie, Autonomes Fahren, Konnektivität
Beschreibungen und Fakten beziehen sich auf die internationale Produktpalette der Volvo Cars. Beschriebene Ausstattungen können optional sein. Fahrzeugspezifikationen können je nach Land variieren und ohne vorherige Benachrichtigung geändert werden.
Kontakt
  • Simon Krappl
    Marketing & Communications Director | Switzerland
    Volvo Automobile (Schweiz) AG
    Mobil: +41 79 290 19 60

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