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Volvo 3CC: Pfiffiger Dreisitzer mit Elektroantrieb

Okt 13, 2004 ID: 245013

Volvo 3CC: Pfiffiger Dreisitzer mit Elektroantrieb

 

Mit der Konzeptstudie 3CC (3 Seats Concept Car) stellt die Volvo Car Corporation jetzt ein Fahrzeug vor, das neue Dimensionen für die Nutzung des Automobils und für die Mobilität aufzeigt. Die Weltpremiere des Volvo 3CC findet statt auf dem 6. Challenge Bibendum, einer Initiative von Michelin. Der weltgrößte Vergleichs-Wettbewerb für umweltverträgliche Fahrzeuge findet vom 12. bis 14. Oktober in Schanghai statt. Cooles Understatement, aerodynamischer Kraftkeil oder unverkennbar ein Volvo - von außen betrachtet ist dieses Auto alles zusammen. Der Clou steckt unter der Haube: Ein Elektroantrieb bringt den Volvo 3CC in Schwung - von 0 auf 100 km/h in rund 10 Sekunden - und schafft dann ein Spitzentempo von 135 km/h. Und wo Ampere fließen statt Kraftstoff gibt es keine Abgasemissionen. Mit seinen Außenmaßen - 3.899 mm Länge, 1.624 m Breite, 1.321 mm Höhe - hat der rauchlose Renner die Dimensionen eines klassischen Zweisitzers. Doch das ist Understatement. Beim Einstieg outet sich der Sportliche als 2+1-Sitzer.

 

Das Konzept vermittelt ein völlig neues Fahrerlebnis - in punkto Kommunikation der Insassen untereinander, beispiellose Bequemlichkeit hinten und weitgehend freie Rundumsicht für jeden Insassen betrifft. „Mit dem 3CC schlägt Volvo einen Weg ein, der für nach uns kommende Generationen zu neuen automobilen Freiheiten führen könnte. Wir denken, es ist an der Zeit, Auswege aus Umweltverschmutzung und Verkehrsinfarkt aufzuzeigen", sagt Lars Erik Lundin, Vice President & General Manager des Volvo Monitoring and Concept Center (VMCC). Die Volvo Denkfabrik in Kalifornien hatte die Aufgabe, ein Zukunfts-Konzept zu ersinnen, das Voraussetzungen für eine nachhaltige Mobilität schafft. Ein Fahrzeug also nicht nur treibmitteleffizient, vielseitig, komfortabel und sicher, sondern auch ein Kick für den Fahrer - und fürs Auge. Der VMCC-Manager: „Den 3CC möchten wir mit Gefühlen besetzen." Kurzum: Emissionslos, aber nicht emotionslos. Bei der Gestaltung ist es gelungen, die gegensätzlichen Eindrücke äußerer Kompaktheit und innerer Geräumigkeit in Einklang zu bringen. Für das Gefühl von Raum und Helligkeit sorgen die gute ergonomische Gestaltung und organische Linienführung, die recht schmale A-Säule sowie die lichten Farben, verstärkt durch transparente Einlagen im Dach. Die nach oben öffnenden Türen, das Armaturenbrett, das sich dabei nach vorn verschiebt und die ausgeklügelte Gleitmechanik der Sitze machen den Einstieg, auch in den Fond, extra einladend.


Den Volvo Ingenieuren ging es aber primär nicht darum, einen praktischen Dreisitzer als Hingucker zu realisieren. Erklärte Absicht war vielmehr, mit einem in jeder Hinsicht effektiven Fahrzeug weit gespannte Mobilitätsvorstellungen zu bedienen. Mit guter Aerodynamik, fußend auf Kompaktbauweise, Leichtbaukarosserie und Elektroantrieb ist Volvo diesem Ziel sehr nahe gekommen. Beim Aufbau des Fahrzeugs hat man sich für einen Gitterrahmen aus hochfestem Stahl und eine Bodengruppe aus Verbundwerkstoffplatten in Sandwichbauweise entschieden. Die Außenhaut wird aus einer zu einem Stück verklebten CFK-Schale gebildet. Die Festigkeit dieser Karosserie, in Verbindung mit der innovativen Radaufhängung, trägt dazu bei, die Handhabung des Volvo 3CC weit über das Normale hinauszuheben. „Die Sandwichstruktur des Fahrzeugbodens, die den Stromspeicher aufnimmt, ist ein Zukunfts-Konzept. Sie kann an alle Antriebsarten, sei es mit Verbrennungsmotoren oder mit Hybriden, angepasst werden", erklärt der beim VMCC für den technisch-wissenschaftlichen Bereich zuständige Ichiro Sugioka. „Beim Bibendum in Schanghai zeigen wir die Lösung mit Elektroantrieb, gerade weil sie die reizvollste ist und wir ihr Potenzial herausstellen wollen."

 

Eingehendste Tests im Windkanal haben zu deutlichen Verbesserungen auf dem Gebiet der Aerodynamik geführt. Das Drehmoment des Volvo 3CC entspricht in etwa dem des Volvo S40 T5, steht aber im Drehzahlbereich von 0 bis 3.500 U/min zur Verfügung. Im Fahrbetrieb unter praxistypischen Bedingungen lassen sich rund 20 Prozent der aufgewendeten Energie durch Nutzbremsung zurückgewinnen. Damit ist unter bestimmten Bedingungen eine Reichweite von über 300 Kilometern zu erreichen. Gespeist wird das Fahrzeug aus einer Lithium-Batterie.

Der als Fronttriebler konzipierte Volvo 3CC hat eine Doppelquerlenkerachse vorn und hinten. Die Radaufhängung vorn besteht aus einer horizontalen, einstellbaren Feder über dem Dämpfer, wodurch die Höhe der Haubenlinie sehr niedrig gehalten werden konnte. Hinten ist die Feder vertikal eingebaut. Dank Leichtbauweise und hoher Wirksamkeit der Nutzbremse hat die Betriebsbremse, ohne Bremskraftverstärker, einen guten Bremseffekt. Der Volvo 3CC rollt auf Michelin Pilot Sport 215/45 ZR 18, einem Reifentyp, wie er sonst nur an Höchstleistungsfahrzeugen zu finden ist. Die Volvo Designer haben Fahrer und Beifahrer einen Innenraum spendiert, der mit Dynamik ebenso wie mit ausgesuchter Ergonomie besticht. An die Stelle von Druckknöpfen sind Sensortasten (für Beleuchtung, Klima- und Audio-Anlage) getreten, die schon bei 5 Millimeter Fingerabstand ansprechen.

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