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Volvo Cars Tech Fund investiert in E-Ladeunternehmen FreeWire

Volvo Cars Tech Fund investiert in E-Ladeunternehmen FreeWire

 

  • Stationäre und mobile Schnellaufladung ohne Hochspannungszugang

  • Volvo bekräftigt Bekenntnis zur elektrischen Zukunft

  • Aufladen von zentraler Bedeutung für die Akzeptanz von Elektroautos

 

Schwechat. Die Volvo Car Group beteiligt sich über den Volvo Cars Tech Fund an FreeWire Technologies. Mit dem auf das Laden von Elektroautos spezialisierten Unternehmen unterstreicht der schwedische Premium-Hersteller sein Bekenntnis zu einer vollelektrischen Zukunft. Während die Elektrifizierungsstrategie des Unternehmens keine eigenen Ladestationen vorsieht, zeigt die Investition in FreeWire den Willen, gemeinsam mit anderen Partnern einen breiten Übergang zur Elektromobilität zu unterstützen.

 

Das in San Francisco beheimatete Unternehmen FreeWire ist ein Pionier in der flexiblen Schnellladetechnik für Elektroautos. Das Unternehmen ist sowohl auf stationäre als auch auf mobile Schnellaufladung spezialisiert, was eine schnelle und breite Anwendung ermöglicht.

 

Die Installation herkömmlicher Schnellladestationen ist in der Regel ein kosten- und arbeitsintensiver Prozess, der viele elektrische Upgrades erfordert, um eine Verbindung zwischen Ladestation und Hauptstromnetz herzustellen. Die Ladestationen von FreeWire beseitigen dieses Problem: Sie verwenden Niederspannungsstrom, wodurch der Betreiber einfach bestehende Steckdosen nutzen kann. So können die Fahrer alle Vorteile der Schnellaufladung nutzen, ohne dass der Betreiber den mit dem Aufbau eines Hochspannungsanschlusses verbundenen Aufwand auf sich nehmen muss.

 

Volvo verfolgt eine der umfangreichsten Elektrifizierungsstrategien der Automobilindustrie: Jedes neu vorgestellte Modell, das ab 2019 auf den Markt kommt, wird elektrifiziert. Schon 2025 sollen 50 Prozent aller weltweit verkauften Fahrzeuge der schwedischen Premium-Marke über einen rein elektrischen Antrieb verfügen.

 

„Die Zukunft der Volvo Car Group ist elektrisch, wie unser branchenweit führendes Bekenntnis zur Elektrifizierung unserer Modellpalette zeigt“, erklärt Zaki Fasihuddin, CEO des Volvo Cars Tech Fund. „Um die Akzeptanz von Elektroautos zu steigern, muss das Laden eines Elektroautos so einfach werden wie das Tanken. Unsere Investition in FreeWire bestätigt die Ambitionen des Unternehmens in diesem Bereich.“

 

Atif Rafiq, Chief Digital Officer der Volvo Car Group, ergänzt: „Die Schnellladetechnik von Freewire vereinfacht das Leben von Kunden elektrifizierter Volvo Modelle. Mit diesem Schritt wollen wir nachhaltige elektrische Autos praktischer und bequemer machen.“

 

„Wir freuen uns über die Partnerschaft mit der Volvo Car Group, mit der wir neue Märkte und Geschäftsmodelle für unsere Schnelllade- und Ultraschnellladetechnik für Elektroautos erschließen“, so Arcady Sosinov, CEO von FreeWire. „Einen Automobilhersteller wie Volvo an der Seite zu haben, der sowohl Tradition als auch eine Zukunftsvision hat, gibt uns Zugang zu Technik, Tests und neuen Strategien, die das Wachstum des Unternehmens beschleunigen.“

 

Der Volvo Cars Tech Fund wurde im Laufe des Jahres aufgelegt, um in vielversprechende Starts-ups aus der internationalen Technologiebranche zu investieren. Der Fonds konzentriert sich auf Investitionen in strategische Techniktrends, die die Automobilindustrie in Zukunft verändern. Hierzu gehören unter anderem künstliche Intelligenz, Elektrifizierung, autonomes Fahren und digitale Mobilitätsdienste.

 

Die ersten Investitionen flossen an Luminar Technologies, ein führendes Start-up, das fortschrittliche Sensoren für autonome Fahrzeuge entwickelt. Volvo arbeitet mit dem Unternehmen bei der Entwicklung und Erprobung sogenannter LiDAR-Sensortechnik in Volvo Fahrzeugen zusammen.

 

Vom Volvo Cars Tech Fund profitieren Unternehmen in vielerlei Hinsicht. Sie erhalten die Möglichkeit, ihre Produkte und Technik zu validieren und anzupassen sowie deren Markteinführung zu beschleunigen. Zugleich können sie den einzigartigen Zugang von Volvo zum chinesischen Automobilmarkt nutzen, dem größten Einzelmarkt überhaupt.

 

 

Die Volvo Car Group 2017

Im Geschäftsjahr 2017 vermeldete die Volvo Car Group ein operatives Rekordergebnis von 14,1 Milliarden Schwedischen Kronen (rund 1,43 Milliarden Euro) gegenüber 11,0 Milliarden SEK (circa 1,2 Milliarden Euro) im Jahr zuvor. Der Umsatz kletterte auf 210,9 Milliarden SEK (21,37 Milliarden Euro). Der Absatz erreichte 2017 ein neues Allzeithoch von 571.577 Fahrzeugen, ein Plus von 7,0 Prozent gegenüber 2016. Die Ergebnisse bestätigen den Erfolg des Volvo Transformationsprozesses und stellen die Weichen für die nächste Wachstumsphase des Unternehmens.

 

Über die Volvo Car Group

Volvo wurde 1927 gegründet. Heute zählt die Marke zu den bekanntesten und angesehensten weltweit, mit 571.577 verkauften Fahrzeugen in rund 100 Ländern im Jahr 2017. Seit 2010 befindet sich die Volvo Car Group im Besitz der chinesischen Zhejiang Geely Holding (Geely Holding). Bis 1999 gehörte die Volvo Car Group zur Swedish Volvo Group, ehe das Unternehmen von der Ford Motor Company erworben wurde.

 

2017 arbeiteten rund 38.000 Menschen weltweit für die Volvo Car Group. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Göteborg (Schweden). Hier sind auch große Teile von Produktentwicklung, Marketing und Verwaltung angesiedelt. Die chinesische Zentrale die Volvo Car Group ist in Shanghai. Die Fahrzeugproduktion erfolgt hauptsächlich in den Werken in Göteborg, Gent (Belgien) und Chengdu und Daqing (China). Motoren werden im schwedischen Skövde und im chinesischen Zhangjiakou produziert, Karosserieteile werden in Olofström (Schweden) gefertigt.

 

Über den Volvo Cars Tech Fund

Der Volvo Cars Tech Fund ist ein neuer Beteiligungsfonds unter dem Dach der Volvo Car Group. Er widmet sich der Weiterentwicklung der Volvo Fahrzeuge im Hinblick auf Ökologie, Sicherheit und Technik. Der Fonds wurde im Jahr 2018 gegründet und hat seinen Sitz unweit des Volvo Cars R&D Tech Center im kalifornischen Mountain View. Weitere Informationen finden sich hier.

Keywords:
Technik, Unternehmen, Nachhaltigkeit, Elektrifizierung
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