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Volvo PCC II feiert Weltpremiere auf der IAA

Sep 07, 2001 ID: 13965

 

Auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt (13. bis 23. September 2001) präsentiert der schwedische Automobilhersteller das Volvo Performance Concept Car II, die Studie eines Hochleistungs-Pkw von morgen, auf Basis des Volvo V70.

 

Wie schon das erste Volvo Performance Concept Car ist auch sein Nachfolger mit einem neuartigen Fahrwerk, einem elektronisch gesteuerten Allradantrieb und einem 300 PS-Motor ausgestattet. "Letztes Jahr wollten wir einen Vorgeschmack darauf geben, wie eine zukünftige Hochleistungs-Limousine aussehen könnte. Jetzt erforschen wir die Zukunft in eine andere Richtung und zwar mit dem Volvo V70 Kombi", sagt Peter Horbury, Leiter der Designabteilung bei Volvo Cars. Auch das Volvo PCC II hat eine subtile Rennwagen-Optik, die Sportlichkeit pur ausstrahlt. Das Fahrzeug ist in Laserblau lackiert, wobei die Farbnuancen je nach Lichteinfall schimmern und sich verändern. Der erste optische Eindruck wird bestimmt durch einen neuen Frontspoiler mit zusätzlichen Lufteinlässen. Durch die auffälligen Gitter wird der Luftstrom in den Kühler und an die Vorderbremsen geleitet. Seitliche silberfarbene Flaps verbessern die Aerodynamik und eine glatte Unterbodenkonstruktion kanalisiert die Luft optimal und minimiert den Auftrieb bei hohen Geschwindigkeiten. Die 19-Zoll-BBS-Magnesium-Felgen mit 245/35-19-Reifen stammen von der Rennstrecke und wurden beim Volvo S40 in der British Touring Car Championship eingesetzt.

 

Angetrieben wird das Volvo PCC II von einem Fünfzylindermotor mit 2435 ccm Hubraum, der 300 PS sowie 400 Nm Drehmoment liefert und mit einem von Volvo entwickelten, kompakten manuellen Sechs-Gang-Schaltgtriebe mit vier Wellen ausgestattet ist. Auch der Innenraum strahlt Sportlichkeit und Kultiviertheit aus. Die stark konturierten Sitze sind mit weichem Leder mit Metalleffekt bezogen, während andere Flächen in Nubuk-Leder gefertigt sind. Die Instrumente sitzen in einem Armaturenbrett, das von schwarzem Leder umgeben ist.
Den eigentlichen Clou des Volvo Performance Concept Car II kann man weder von außen, noch durch einen Blick unter die Motorhaube erkennen: Ein neuartiges Fahrwerk, das dem Fahrer drei unterschiedliche Abstimmungen liefert: komfortabel, dynamisch oder sportlich.

 

Das sogenannte FOUR-C System (Continuously Controlled Chassis Concept) wurde zusammen mit Öhlins Racing AB, einem der weltweit führenden Hersteller von Hochleistungs-Dämpfersystemen, und der Firma Monroe entwickelt. Alle zwei Millisekunden, also 500 Mal pro Sekunde, überprüfen die Mikroprozessoren des Systems die genaue Position jedes Rades, misst den Grad des Grips und ändert die Dämpfungs-
charakteristik jedes einzelnen Rades entsprechend. Der größte Teil der Informationen für die Dämpfer kommt von den Höhensensoren und den in der Karosserie integrierten Beschleunigungsmessern, die die Position und Bewegung jedes Rades und der Karosserie messen. Das Multiplex-System des Fahrzeugs liefert weitere wichtige Informationen. Wenn der Fahrer beispielsweise stark bremst, erreicht diese Information die Dämpfer einige Millisekunden, bevor die Bremsklötze Kontakt mit der Scheibe haben. In dieser kleinen Zeitspanne berechnet der FOUR-C-Mikroprozessor, wie stark das Fahrzeug einnicken wird, sobald die Bremsklötze gegriffen haben. Mit diesen Informationen findet sofort eine Neueinstellung der Dämpfer statt, damit Fahrzeugkontrolle und Bodenhaftung maximiert werden können, bevor die Karosserie überhaupt Zeit hat, einzunicken. Wenn so stark gebremst wird, dass das ABS aktiviert wird, werden die Dämpfer so angepasst, dass eine maximale Reifenhaftung auf der Straßenoberfläche gewährleistet wird. Auch Bewegungen, die durch starke Beschleunigung und schnelle Lenkbewegungen entstehen, werden ebenfalls unsichtbar durch das FOUR-C-System verhindert.

Das Volvo Performance Concept Car II ist mit der Fahrdynamikregelung DSTC (Dynamic Stability and Traction Control) ausgestattet. FOUR-C erweitert das Spektrum von aktivem Fahrvergnügen, Stabilität und Komfort erheblich. Die drei manuell wählbaren Einstellungen erlauben es dem Fahrer, die Eigenschaften eines Hochleistungsfahrzeugs zu nutzen. Außerdem verfügt das Volvo PCC II über einen elektronisch gesteuerten Allradantrieb, der zusammen mit der schwedischen Firma Haldex entwickelt wurde. Das AWD-System ist ebenfalls mit dem Multiplex-System des Fahrzeugs verbunden und kommuniziert ständig mit den anderen Funktionen des Fahrzeugs. Die einzigartige Interaktion zwischen AWD, DSTC und FOUR-C garantiert somit optimale Fahr- und Bodenhaftungseigenschaften.

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